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Pflegebedürftigkeit

Eine Pflegebedürftigkeit besteht, wenn Menschen durch körperliche, geistige oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen nicht in der Lage sind, die regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auszuführen. Deshalb benötigen sie in erheblichem oder höherem Maße fremde Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. In diesem Zusammenhang werden auch Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung berücksichtigt. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich aber für mindestens sechs Monate gegeben sein.

Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit gehören die Versicherten einer der drei Pflegestufen an:

Pflegestufe 1: - erheblich pflegebedürftig (mind. 90 Minuten täglich)
Pflegestufe 2: - schwer pflegebedürftig (mind. 180 Minuten täglich)
Pflegestufe 3: - schwerstpflegebedürftig (mind. 300 Minuten täglich)
Pflegestufe 3 +: - schwerstpflegebedürftig (Härtefallregelung)
 
Die angegebenen Minutenwerte beziehen sich auf die Pflege durch nicht examiniertes Pflegepersonal.

Besteht ein erhöhter Pflegebedarf, das heißt, die Pflegeversicherung deckt die notwendigen Leistungen nicht mehr vollständig ab, kann beim Bezirksamt ein Antrag auf Übernahme der Kosten gestellt werden. Das Bezirksamt übernimmt dann nach eingehender Prüfung die Kosten für die zusätzlich benötigten Leistungen der Pflegeversicherung, die über den Regelsatz der jeweiligen Pflegestufe hinausgehen.

Im Bedarfsfall übernimmt das Bezirksamt die Kosten für hauswirtschaftliche Leistungen, auch wenn keine Einstufung in eine Pflegestufe vorliegt.

Bildmotive: Fotolia. Beachten Sie unsere Hinweise im Impressum!